Programmübersicht

29. Tanzfestival Winterthur
18. – 27. November 2021

Übersichtstrailer Tanzfestival Winterthur 2021

  • Die folgenden Intros wurden von lokalen Choreograf*innen explizit für das Festival kreiert. Mit dieser Plattform will das Festival das kreative Arbeiten in Winterthur fördern und unterstützen.
  • Unsere beliebten Festivalpässe (SFr. 50.- resp. 40.-) sind über die Ticketseite erhältlich.

DO 18.11.2021
19:30 Uhr

Intro: Naomi Kamihigashi & Thomas Walschot – EPOCHÉ 
Alles, was wir in unserer Existenz wahrnehmen, ist eine subjektive Erfahrung, die von unseren eigenen Perspektiven, Gefühlen, Erinnerungen und Vorurteilen geprägt ist. Wir alle sehen die Welt um uns herum durch eine farbige Brille. 
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DOXS – MITreden 
DOXS tanzt – du entscheidest, wie’s weitergeht! Sollen die Tänzerinnen vom Boden angezogen werden oder wie ein Ballon in die Höhe entschweben? In Zeitlupe oder Affenzahn? Swing oder Walzer?
MITreden entführt das Publikum in eine bewegte Welt zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein und zeigt, wie die Kunstform Tanz kommuniziert und verstanden werden kann.
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FR 19.11.2021
19:30 Uhr

Intro: Anna Martens – Die Insel der ungeliebten Spielsachen
Das Intro untersucht die natürliche Art des Fallens, physisch und mental. Gemeinsames Verlieren und Wiederfinden, Festhalten und Loslassen. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema wird stark von der Pandemie beeinflusst, in der viele Künstler*innen „gefallen“ sind oder sich fallen gelassen fühlen.
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manntanzt Heroes – eine Anleitung
Superman, Fantasyheld, Magier und Ritter Heroes handelt von alternativen Identitäten, in die wir uns verwandeln könnten, wenn wir Helden oder Heldinnen wären. Doch veraltete Heldenbilder stehen für Macht und Zerstörung. Wie könnte ein zeitgemässer Heroismus aussehen? Und was ist mit den Heldinnen? 
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SA 20.11.2021
19:30 Uhr

Intro: Milena Büchi – ”(s)care”
Caring und being scared sind zwei Gefühlszustände, die junge Menschen in Bezug auf den Klimawandel wohl täglich beschäftigen. Auf der einen Seite steht die Angst vor der Zukunft: Was bringt die Zukunft? Werden lebensbedrohende Krisen und Katastrophen Alltag? Ist das sorgenlose Leben im Überfluss unserer Generation vielleicht schon vorbei? 
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Winterthurer Improvisationsabend – devise & improvise 
Das Format devise & improvise bringt fünf Tänzer*innen und einen Musiker aus Winterthur, St. Gallen und Zürich zu einem spontanen, performativen Treffen zusammen. Sie kennen sich nur teilweise, sind noch nie zusammen aufgetreten, gehören mehreren Generationen an und haben unterschiedliche künstlerische Biographien. 
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SO 21.11.2021
18:00 Uhr

Cie. Linga – Sottovoce 
Singen und Tanzen brauchen innere Wege, um sich auf der sensitiven Oberfläche des Körpers auszudrücken. Sie tauchen auf sotto voce wie ein Murmeln, wie ein Flüstern, das im Inneren mitschwingt. Die Cie. Linga und die Sänger*innen der Académie vocale de Suisse romande (AVSR) nehmen uns mit in eine Bewegungs- und Klanglandschaft, in der sich die Stilarten gegenüberstehen, verweben und vermischen.
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DI 23.11.2020
14:00 Uhr

Joshua Monten – Game Theory 
Bevor Tanz zur Kunst wurde, bevor er versuchte, etwas auszudrücken, bevor er eine Zeremonie oder eine Technik war, war er ein Spiel.
Game Theory befasst sich mit den Grundbausteinen des Spiels: Freiheit und Regeln, Ritual und Überraschung, Adrenalin und Flow. Spielen bedeutet, Situationen zu spielen, die im täglichen Leben nicht möglich oder nicht erlaubt sind. 
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DI 23.11.2020
 19:30 Uhr

Intro: DOXS – flieg. (work in progress) 
flieg. immer und immer wieder. losgelöst auf dem Boden. flieg.
Drei Tänzerinnen, drei Pilotinnen, ihr Flug und das Leben. flieg. zeigt einen Tanzflug mit Senkrechtstart, Turbulenzen, Autopilot, Sinkflug und Landung. 
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Joshua Monten – Game Theory 
Bevor Tanz zur Kunst wurde, bevor er versuchte, etwas auszudrücken, bevor er eine Zeremonie oder eine Technik war, war er ein Spiel.
Game Theory befasst sich mit den Grundbausteinen des Spiels: Freiheit und Regeln, Ritual und Überraschung, Adrenalin und Flow. Spielen bedeutet, Situationen zu spielen, die im täglichen Leben nicht möglich oder nicht erlaubt sind. 
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DO 25.11.2021
19:30 Uhr

Cie. Moost – Les Promesses de l’incertitude 
Ein naiver Entdecker, der in einer von seltsamen Gesetzen beherrschten Welt treibt, sucht nach dem Gleichgewicht: Ist er leichte Beute für sein Verhängnis oder der Autor seines eigenen Schicksals? Eine Mischung aus unschuldigem Spiel und leichtsinniger Mutprobe. Wer weiß, was die Fäden seines Schicksals für ihn gewoben haben…
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FR 26.11.2021
19:30 Uhr

Intro: Merge Dance Collective – Bettgeschichten 
Ein Paar liegt im Bett. Sie berühren sich, streicheln sich, umarmen sich. Sie kennen sich gut.
Vieles wird in einer Beziehung nicht ausgesprochen, kann nicht ausgesprochen werden. Aber das Ungesagte ist in dem Moment zu sehen, wenn zwei Menschen alleine sind. 
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Beaver Dam Company – FORWARD & Into Outside
FORWARD verkörpert den immerwährenden Kampf des Seins, konfrontiert mit der Suche nach Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und zu verändern. Into Outside erforscht das Bedürfnis, zu einer Mikrogruppe zu gehören, und die Bedeutung des Individuums für die Gesellschaft. 
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SA 27.11.2021
17:00 Uhr

Tanzkino SAPA – Zürcher TanzFilmrolle 2000-2020 
Die diesjährige TanzFilmrolle dokumentiert das Zürcher Tanzschaffen der Jahre 2000-2020. Was diesen Anlass spannend macht, ist sein historischer Rückblick und seine gleichzeitige Aktualität. Diverse Choreograf*innen aus der jüngsten Tanzgeschichte sind noch aktiv und prägen die Zukunft mit. Zum Kinoprogramm & Tickets

 

SA 27.11.2021
19:30 Uhr


Marisa Godoy – A Way of Knowing Revisited
In Zusammenarbeit mit SAPA lässt das Tanzfestival Winterthur ein Tanzstück wieder auferstehen.
Mit den Tänzer*innen der Höheren Fachschule für Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz transformiert Marisa Godoy ihre Arbeit A Way of Knowing, ganz nach dem Regelwerk des Originals.
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Intro: Ariana Qizmolli & Mirjam Jamuna Zweifel – Ohne Schweiss kein Preis 
Eine performative Auseinandersetzung über eine veraltete, elitäre Schweiz auf der Basis eines Tennismatches. 
Inspiriert von der physischen Armbewegung aus dem Tanzstil Waacking stellen die beiden Tänzerinnen eine Parallele zur Bewegung vom Tennisballabschlag fest. 
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Merge Dance Collective – RED 
RED ist ein Duett über Weiblichkeit und Körperlichkeit des Frauseins. Die Tänzerinnen erzählen anhand von persönlichen Erfahrungen von den erlebten Anforderungen und Erwartungen der heutigen Gesellschaft an den Körper einer Frau. Sie hinterfragen typisch weibliche Attribute und thematisieren den Körper als Ort kultureller Einschreibungen, also als Träger von gesellschaftlichen Werten und Normen. 
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