Workshop für Schulklassen zum Stück Game Theory von Joshua Monten

Für Jugendliche (Ab 13 Jahren)

ANMELDESCHLUSS 29.10.2021

Worum geht es im Stück Game Theory?

© Christian Glaus

Bevor Tanz zur Kunst wurde, bevor er versuchte, etwas auszudrücken, bevor er eine Zeremonie oder eine Technik war, war er ein Spiel.

Game Theory befasst sich mit den Grundbausteinen des Spiels: Freiheit und Regeln, Ritual und Überraschung, Adrenalin und Flow. Spielen bedeutet, Situationen zu spielen, die im täglichen Leben nicht möglich oder nicht erlaubt sind. Spielen heißt zerstören und erschaffen, mit Gefahren flirten, tierische Energien freisetzen, den Nervenkitzel der Dominanz erleben. Die Spiele, die uns am besten gefallen, haben oft Konsequenzen. Es sind Spiele, die unseren Kopf drehen lassen und unser Herz brechen können.

 

Über Joshua Monten

© Jonas Kambli

Joshua Monten studierte Literatur und Ethnologie an der Duke University, bevor er zum Tanz wechselte. Er zog 2004 nach Bern, um unter der Leitung von Stijn Celis und Cathy Marston zu tanzen. Er tanzte im Berner Ballett, Stadttheater Heidelberg, Öff Öff Aerial Productions und DA MOTUS! und als freischaffender Tänzer u.a. mit Choreografen wie Hofesh Shechter, Konstantinos Rigos und Tino Sehgal. 2012 gründet Monten sein eigenes Ensemble, mit welchem er mehrmals schon in der Dampfzentrale zu Gast war.

Warum «Game Theory» für Teenager?

© Nicole Pfister

«Game Theory» ist eine stilisierte Kunstkomposition, die auf alltägliche Spielsituationen baut. Die leicht erkennbaren Bauelemente bieten jugendlichen Zuschauer*innen die Möglichkeit, über Situationen zu reflektieren, die dieser Altersgruppe wichtig sind, wie zum Beispiel Konkurrenzkampf, Leistungsdruck oder der Umgang mit Scheitern. Gerade in diesem Alter nimmt man zunehmend wahr, dass das Spielen nicht nur Zeitvertreib ist, sondern wichtige soziale Dimensionen hat wie die Festigung sozialer Strukturen, das Neuaushandeln von Hierarchien, das Akzeptieren von Regeln usw.

«Game Theory» ist gleichzeitig eine künstlerische Produktion, die Jugendliche anspricht und herausfordert. Durch Tanzvermittlungsworkshops und Vorstellungsbesuche erleben die Schüler*innen hautnah, wie abstrakte Kunst aus alltäglichen Bewegungen aufgebaut wird. Die künstlerische Verfremdung der Spielsituation, die Spannung zwischen Kraft und Eleganz, die ironische Nebeneinanderstellung von klassischer Musik mit athletischen Bewegungen bieten Stoff zum Nachdenken.

Warum ein Tanz – Workshop?

Im Vorfeld der Aufführung von «Game Theory» werden Tanz – Workshops für Schulklassen ab 13 Jahren angeboten. Sie fördern den Zugang zum zeitgenössischen Tanz und bieten einen unbeschwerten Anlass für Entdeckungen und Austausch. Die Kurse werden vom Choreographen Joshua bzw. Tänzer*innen seines Ensembles geleitet. Jeder Workshop ist für eine Gruppe von max. 30 Schüler*innen geeignet. Es werden keine Tanzkenntnisse vorausgesetzt.

 


Schulklassen der Volksschule Winterthur:

Das Stück Game Theory wird in Kooperation mit dem Jahresprogramm von augenauf! der Stadt Winterthur gezeigt, wodurch Schulklassen von Gratis-Tickets profitieren. Zur Vorbereitung der Klasse auf diesen Theaterbesuch kann ein kostenloser Workshop gebucht werden.

© Jonas Kambli

Leitung: Tänzer*innen der Company
Dauer: 2 Lektionen
Termine:
Montag, 22. November 2021
10:00 – 11:30 Uhr oder 13:30 – 15:00 Uhr

ANMELDESCHLUSS 29.10.2021

 

Weitere Informationen und Anmeldung via www.theaterpaedagogik.winterthur.ch oder theaterpaedagogik@win.ch

 


Volksschulklassen aus dem Kanton Zürich:

© Jonas Kambli

Das Stück Game Theory wird in Kooperation mit Schule&Kultur des Kanton Zürichs gezeigt. Die Koordination für diese Workshops wird von uns übernommen. Bei Interesse melden Sie sich bitte:

info@tanzinwinterthur.ch