Reut Nahum, Sivan Perlstein (CH/ISR)

Where do – I – start?/ I’m gonna bring world peace

MI 21.11.2018
19:30 Uhr
25′

Foto: Milad Ahmadvand

“Ich bin in einem Tunnel. Es scheint einer von diesen zu sein, durch die schon viele gegangen sind. Ich fühle, wie meine Schritte in die Spuren anderer treten. Ich fühle Vertrauen, währenddem ich in der Dunkelheit gehe, und bin zuversichtlich, sicher auf der anderen Seite anzukommen. HALT! Wann gingen meine Fussspuren verloren? Ich schaue zu Boden und stelle fest, dass dies nicht meine Füsse sind. Ich kann mich nicht erinnern, wo ich sie gelassen habe. Vielleicht starren mich die Leute deshalb so an?”

Konzept: Sivan Perlstein, Reut Nahum
Regie: Sivan Perlstein
In Zusammenarbeit mit: Nina Tshomba, Maximilian Reichert, Ivan Blagajcevic, Evalyn Eatdith

 

Die Kurzstücke-Plattform SHOW-OFF des Tanzhaus Zürich bietet Choreographen die Möglichkeit, während vier Wochen in einem professionellen Rahmen an ihren Stücken zu arbeiten. Wir unterstützen dieses Projekt und zeigen jeweils eines dieser Kurzstücke am Tanzfestival Winterthur.

Workshop für Neugierige mit Joan Clevillé

FR 23.11.2018
18:00 – 19:00 Uhr
(Gleich vor der Vorstellung)

Foto: Yi-Chieh Chiu

Joan Clevillé zeigt sein Stück “Plan B for utopia” am Abend des 23.11.2018. Seine einzigartige Arbeitsweise mit viel Humor auf schwierige Themen einzugehen bringt die Zuschauer gerne zum Lachen.

Für wen: Der Workshop richtet sich an neugierige Menschen, die auf spielerische Art mehr über die Arbeitsweise von Joan Clevillé erfahren möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Unterrichtssprache: Englisch

Wo: Studiobühne / Theater am Gleis

Mitbringen: Bequeme Kleider, in denen ihr euch gut bewegen könnt. Socken oder Lederfinken / Ballettschuhe (Das Studio sollte nicht mit Strassenschuhen betreten werden.)

Kurskosten: 20.- (tiw-Mitglieder 15.-)

Anmeldung: info@tanzinwinterthur.ch

 

Workshop mit Rahel Vonmoos für professionelle Tänzer

SO 18.11.2018
16:00 – 17:30 Uhr

 

Rahel Vonmoos zeigt ihr Stück „to find a place“ am Abend des 17.11.2018. Am darauffolgenden Tag wird sie einen Kurs für professionelle Tanzschaffende anbieten.

Kursinhalt:

Container – Content
In ihrem Workshop möchte Rahel Vonmoos Raum schaffen, um Themen wie Veränderung, Distanz, Desorientierung und Neuorientierung über gemeinsame Erfahrungen und Vorstellungen zu erforschen. Die Themen werden in Solos, Duos und Gruppen über das „Container-Content“-Konzept erkundet, dessen Grundgedanke auf das Verständnis des Einfachen und Komplexen, des Physischen und Materiellen, des sich bewegenden (darstellenden) Körpers baut. Rahel von Moos verwendet dabei den Ansatz des Body-Mind Centerings (BMC), die von Bonnie Bainbridge Cohen entwickelten Methode, die ausgehend vom physischen Körper unser gesamtes Spektrum des Seins untersucht.

 

Wann: SO 18.11.2018 / 16:00 – 17:30 Uhr
(Gleich vor der Vorstellung)

Für wen: Der Workshop richtet sich an professionelle Tanzschaffende.

Unterrichtssprache: Englisch/Deutsch

Wo: TOaG (Tanzort am Gleis. Untere Vogelsangstrasse 2, Winterthur)

Mitbringen: Bequeme Kleider, in denen man sich gut bewegen kann. Socken oder Lederfinken / Ballettschuhe (das Studio sollte nicht mit Strassenschuhen betreten werden.)

Kurskosten: 25.- (tiw-Mitglieder 20.-)

Anmeldung: info@tanzinwinterthur.ch

Archive Meets Camera

Dreh deinen eigenen Tanzfilm!

Das Tanzfestival Winterthur und SAPA, das Schweizer Archiv der Darstellenden Künste, bieten Tanzfilminteressierten, TänzerInnen und ChoreographInnen die Möglichkeit, einen eigenen Tanzfilm zu realisieren und diesen im Rahmen des Tanzfestival Winterthur im Kino zu zeigen.

Interessierte können sich zunächst für den Workshop bewerben, der die Grundlagen zur Kreation von Tanzfilmen vermittelt. Danach sind die Teilnehmenden aufgefordert, ihren eigenen Film zu realisieren. Eine Jury wählt aus, welche Filme am 24. November 2108 im Kino Cameo während des Tanzfestivals Winterthur gezeigt werden.

Workshopinhalt:
Was macht einen guten Tanzfilm aus? Wir schauen gemeinsam internationale Tanzfilme an und analysieren diese. Hierzu nutzen wir eine Auswahl filmischer Dokumenten aus dem Tanzarchiv.
Für die Realisierung kann bereits existierendes Videomaterial genutzt, Tanz neu interpretiert, szenisch weiter assoziiert und Vorhandenes zitiert werden.
Es können sowohl Smartphone als auch eine Videokamera zum Einsatz kommen. Für die Bereitstellung der technischen Geräte sind die Teilnehmenden selbst verantwortlich.

Wann:
SO 16.9.2018 / 10:00-17:00 Uhr
Jurywahl der Tanzfilme für das Festival: 24. 10.2018

Referentinnen:
Angelika Ächter, Katrin Oettli, Stiftung SAPA

Wo:
TOaG
Untere Vogelsangstrasse 2
2 Gehminuten vom Bahnhof Winterthur

Kurskosten:
Der Workshop ist auf 16 TeilnehmerInnen beschränkt und für diese kostenlos

Bewerbung:

  • Bewerbungsschreiben: CV und Motivationsschreiben (maximal 1 Seite).
  • Bewerbung individuell oder in der Gruppe möglich.
  • Bewerbungsfrist Workshop: 17.08.2018
  • Adresse: SAPA, Limmatstrasse 265 / angelika.aechter@tanzarchiv.ch

Unterrichtssprache: Deutsch

Mitbringen: Kamera/Smartphone und Laptop

Ausschreibung als pdf

Intro: Elvi Leu

Miniaturen Soli 

SA 24.11.2018
19:30 UHR
15′

 

Elvi Leu und Ruedi Schaffner befassen sich mit dem Thema „aktiv/passiv“ und untersuchen im Zusammenspiel wie auch im Gegenspiel deren Grenzen und Einklang. So kann das Nichtstun auch aktive Verweigerung sein. Sie lassen sich auf eine abenteuerliche Reise zwischen Tanz und Musik, die durch ein offenes Ohr und ein wachsames Auge zum Leben erweckt wird, ein.

 

Tanz: Elvi Leu
Piano/Handorgel: Ruedi Schaffner

 

Workshop Showing mit Lisi Estaràs

The monkey mind approach

SO 18.11.2018
18:00 Uhr
20’

In den letzten Jahren hat sich die Tänzerin und Choreographin Lisi Estaràs der Entwicklung einer spezifischen Bewegungssprache gewidmet, ausgehend von der „Monkey Mind“-Thematik.

„Monkey Mind“ bezieht sich auf das endlose Rattern in unseren Köpfen, auf das ständige Hüpfen von einem Gedanken zum nächsten, so wie Affen chaotisch von einem Baum zum anderen springen. Auf der Suche nach einem Weg, wie diese Gedanken in Bewegung übersetzt werden können, leitet Lisi PerformerInnen in einen Bewusstseinszustand, bei dem die gedanklichen Inputs und Wechsel als Rhythmus und Bewegungsqualität wahrgenommen und als solche interpretiert werden. Im Rahmen eines dreitätigen Workshops wird Lisi Estaràs diese Methode professionellen Tanzschaffenden näherbringen. Das Workshop-Showing gibt einen Einblick in den Arbeitsprozess und in die Ergebnisse dieser drei Tage.

Intro: Astrid Künzler & Manuela Saurer

Brief an Grossmutter – Eine physisch-installative Erinnerung.

SA 17.11.2018
18:45 UHR
20′

Foto: Reto Scheiber

Eine materielle und körperliche Auseinandersetzung mit dokumentarischen, bruchstückhaften Erinnerungen einer Familiengeschichte: fragil und störungsanfällig.

Körper treffen auf Material und Geschichte. Ein Tisch kreiselt in der schwarz-weiss gehaltenen Videoarbeit. Versinkende oder auftauchende Stühle – man weiss es nicht genau – scheinen den Raum zu transzendieren. Eine übergrosse, aus Tonbändern gehäkelte Spitzendecke liegt artentfremdet auf dem Boden. Ein loses Tonband zieht sich wie eine Nabelschnur durch die Szene und wird verinnerlicht. Der übergrosse, beleuchtete und mit dokumentarischen VHS-Bändern bespannte (Bilder-)Rahmen, in dem ein altertümliches Kleid liegt, wird zum performativen Kampfring, in den der Körper eintaucht, sich verwebt und verwickelt. Wurde die Vergangenheit Teil der Gegenwart oder wird sie nachträglich ein wenig verändert?

 

Installation: Manuela Saurer
Performance: Astrid Künzler

Intro: Zack Bernstein

Things fall together

DO 15.11.2018
19:30 UHR
20′

Foto: Dan Farberoff

 

 

„Things fall together“ ist das Ergebnis einer Recherche, die zu Jahresbeginn als Residenz im Tanzhaus Zürich begann. Im Fokus steht der Körper als anatomische Struktur des Tanzes, welcher mit den Schlüsselelementen der Wiederholung, der Spirale und der Elastizität spielt, um oszillierende Qualitäten zwischen Spannung und Entspannung zu entdecken.

Tanz: Zack Bernstein, I-Fen Lin, Julia Kathriner, Susanna Grob

Zack Bernstein (Winterthur/USA) & Andrew Wass (USA)

Systemic Coincidence

MI 21.11.2018
19:30 Uhr
25′

Foto: Teddy Moarbes

Zwei erfahrene Contact-Improvisationstänzer, ursprünglich aus Kalifornien, stellen sich der Herausforderung und erforschen potenzielle Grenzen und die Möglichkeit von Risiken und Verletzbarkeit. Wie mechanische Zahnräder oder neugierige Tiere verlassen sie sich auf ihr Gefühl von Intuition und Balance und definieren dabei Virtuosität neu, in der Anerkennung des gegenwärtigen Augenblickes.

Tanz: Zack Bernstein, Andrew Wass

Intro: Ana Tajouiti / Cie.aha!plus

All the things you are

FR 16.11.2018      
19:30 Uhr
20′

Foto: Christian Glaus

Nirgends in der Musik nimmt die Improvisation, der persönliche Ausdruck, das Individuelle einen so grossen Stellenwert ein wie im Jazz. Da geht es nicht um Angleichung, um Kopie, um Wiedergabe, sondern um den Moment und um die Persönlichkeit. Und genauso werden in diesem Stück die Tänzerinnen ihre eigenen Bewegungen und Interpretationen zur Schau stellen. Angeheizt durch die Musik und den Rhythmus entstehen Dialoge und Gruppensequenzen, die teils improvisiert, teils choreografiert, aber immer mit einer persönlichen Note versehen sind.

Tanz: Cie.aha!plus
Musik: Kira Stahel (voc), Carlo Menet (g), Alex Merz (dr), Stefan Guggisberg (b)
Leitung, Konzept & Choreographie: Ana Tajouiti, Amanda Diaz

Intro: Andrea Benz mit Simone Kunz-Baur und Mirjam Müller

Beherzt

FR 23.11.2018
19:30 Uhr
10′

Foto: Simon Giotta

 

Scheinbar leblose Körpergestalten geraten durch den regelmässigen Rhythmus des Herzschlages in Bewegung.

Die anfängliche Starre muss der Bewegung Raum geben.

Ein empfindsamer Blick ins Innere offenbart die Kraft eines Herzens.

 

Tanz: Andrea Benz-Bandschapp, Simone Kunz-Baur, Mirjam Müller

Intro: DOXS dance

Das ewige Zittern

MI 21.11.2018
19:30 Uhr
20′

Foto: Milad Ahmadvand

 

Atome sind lustig. Sie zittern den ganzen Tag – mal mehr, mal weniger – immer.

Die Teilchen, welche zu klein sind, dass wir sie von blossem Auge wahrnehmen können, schwingen und zittern ständig um und in uns. Das heisst, alles bewegt, beeinflusst und zieht sich fortwährend gegenseitig an. Materie aller Art zittert und schwingt jederzeit. Wir schwingen mit.

Das Individuum, als ein eigenes System und doch verbunden mit der Umwelt und anderen Lebewesen, zieht seine Bahnen. Mit Selbstmitleid, Narzissmus und einer hohen Erwartungshaltung machen wir uns das Leben schwer und katapultieren uns damit in ein selbstkonstruiertes Universum, das sich stetig um uns dreht. Körper werden auf Umlaufbahnen geschickt, ziehen sich gegenseitig an und beeinflussen einander. So wie sich Atome bewegen, sich miteinander verbinden, reagieren und Moleküle bilden, so verbinden sich auch die vier Tänzerinnen miteinander. Verbindungen werden geknüpft, ein neues Gebilde entsteht, Reaktionen finden statt, die Strukturen verändern sich wieder, wachsen, zerbrechen und verbinden sich wieder neu.

„Das ewige Zittern“ ist ein neues zeitgenössisches Kurzstück, das sich mit der Thematik der Atome und den Umlaufbahnen des eigenen Ichs befasst. Auf eine humorvolle und leichtfüssige Art und Weise setzen die vier Performerinnen das Thema tänzerisch um.

Konzept & Idee: Xenja Füger, Dominique Misteli, Stefanie Olbort
Tanz: Xenja Füger, Dominique Misteli, Stefanie Olbort, Oriana Bräu
Musik: Ayun – Mira, Chris Schwarzwalder, Turbolina – Leech, Batcheva – Uno Helmersson

Intro: Brigitte Heusser

Dōkan – Der Weg ist ein Kreis ohne Anfang ohne Ende

DO 22.11.2018
19:30 Uhr
15′

Foto: Helen Ree

 

Da-Sein. Tanz. Leben. Pur. Vorwärts zum Ursprung – ohne der Vergangenheit nachzutrauern. Zurück zur Natur und trotzdem in einem definierten Innenraum. Stimmungsbilder.

Einheit und Wandel erlebbar, eine Verbindung zwischen der äusseren und der uns innewohnenden Natur erahnen lassen.

Eine tänzerisch-performative Auseinandersetzung
mit Einheit, Wandel und Zyklen der Natur, des menschlichen Lebens.

Tanz & Choreographie: Brigitte Heusser

Nicolao · Sedlackova · Sommerfeld (Winterthur/SK/AT)

be-coming

DO 22.11.2018
19:30 Uhr
60′
Stückeinführung

Foto: Lucia Kovalová

Auf der Suche nach der ersten Bewegung: Wo eigentlich beginnt unser Menschsein? Mit der Geburt? Mit der Ausbildung des Gehirns?

In der Embryologie erhalten die ersten Wochen nach der Zeugung eines menschlichen Lebewesens einen besonderen Stellenwert: In dieser Zeit kommen allererste Gestaltungsprinzipien zum Wirken. Gemeinhin spricht man ab 8 Wochen nach der Zeugung von einem menschlichen Wesen. Doch was geschieht vorher, ab der «Stunde null», der Zeugung? Bekannt ist, dass die ersten sich teilenden Zellen bereits Impulsen von Vibration und Rhythmus folgen. Drei Künstlerinnen begeben sich an der Schnittstelle von Tanz, Performance, Klang, Sprache und Wissenschaft auf die Spur von Strukturen, die sich durch unser ganzes Leben ziehen.

Konzept, Choreographie, Tanz, Text: Helena Nicolao, Anka Sedlackova, Alexandra Sommerfeld
Musik: Günther Rabl, François Bayle
Zugespielte Musik: Karin Ernst
Bühnenbild, Licht: Veronika Tupy
Kostüme: Dorota Cingankova

 

Unterstützt durch:

 

 

 

Intensivworkshop mit Lisi Estaràs (BE) von Les Ballets C de la B

Im Rahmen des Tanzfestival Winterthur findet ein dreitägiger Intensivworkshop für professionelle Tänzer mit Lisi Estaras statt. Der Trägerverein tiw hat 10 Stipendien für diesen Kurs vergeben.

Noch gibt es ein paar Plätze für zahlende Teilnehmer (180.- für drei Tage / Anmeldefrist 1.11.2018). 

 

Kursinhalt: The monkey mind approach

For the last years I have been developing a specific movement language starting from the idea of the monkey mind and the stream of thoughts.
Monkey mind refers to the endless chattering in our heads as you jump in your mind from one thought to another as monkeys who jump from tree to tree chaotically.

By searching the way our thoughts can be translated into movement I put the performer in a state of consciousness where the input or shifts of thoughts give him/her a specific rhythm and quality of movement. Using as well the content of these thoughts as gesture material.

The monkey mind focus in how our thoughts jump chaotically from one to another, like a monkey jumps from tree to tree. I search for the translation of emotions and thoughts into movements. Throw common gestures we generate material, meet each other and become a body in a permanent and random state.

As point of departure we will take material from some of my recent pieces as in

spiration to construct a personal dance. (“La esclava” “ Monkey mind”)
The workshop it formatted as a short creation; warm up, composition, sharing of material and improvisations.

Monkey mind trailer:

http://fransbrood.com/detail_video.php?prod_id=182 https://youtu.be/rM5wwikMD6

Mehr über Lisi hier!

 

Kriterien:
Der Kurs richtet sich an professionelle Tänzer, die in der Schweiz aktiv sind.
Unterrichtssprache: Englisch
Anmeldung bis am 1. November 2018 an: info@tanzinwinterthur.ch

Wann:
FREITAG 16.11.2018 / 11:00-16:00
SAMSTAG 17.11.2018 / 13:00-19:00
SONNTAG 18.11.2018 / 10:00-17:00
(Zeiten inkl. Pausen)

Public Showing:
SONNTAG 18.11.2018 / 18:00

Der Kurs ist ein fester Bestandteil des Festivals. Einen kurzen Einblick in die Arbeit der drei Tage geben die Kursteilnehmer im Rahmen des Public Showings. Alle Kursteilnehmer stehen also auch auf der Bühne.

 

Kosten für zahlende Teilnehmer: 180.-
– ca. 15h Unterrichtsdauer auf drei Tage verteilt
– Nachtessen mit den anderen Künstlern im Theater.
– Freikarten für die Aufführungen vom 16.-18.

 November.

Stipendien:
Die Stipendien sind bereits vergeben. Eine Bewerbung hierfür ist nicht mehr möglich.
Wir vergeben 10 Stipendien für diesen Kurs (15 Stunden). Die ausgewählten Tänzer erhalten:
– Kurskosten
– Übernachtung
– Verpflegung und Nachtessen mit den anderen Künstlern im Theater.
– Freikarten für die Aufführungen vom 16.-18.

 November.

Wo: 
Der Kurs findet im TOaG und im Theater am Gleis in Winterthur statt. Beides 2 Gehminuten vom Bahnhof Winterthur.

Anmeldung: info@tanzinwinterthur.ch
Anmeldungsdeadline: 1.11.2018

 

Prototype Status / Cie Jasmine Morand (Vevey)

Lui & Artemis

SA 24.11.2018
19:30 Uhr
50′
Stückeinführung

Foto: Ida Zenna

Sie sind die Summe dessen, was sie gelebt haben, endlich bereit, die Jugend in ihnen willkommen zu heißen. “Lui und Artemis”, gespielt von einer Tänzerin und einem Tänzer über 60, ist die paradoxe Reise eines älteren Paares, im Geist jung geblieben aber in einem Körper, welcher älter ist als in der Zeit der ersten Umarmung.

 

Konzept & Choreographie: Jasmine Morand
Tanz: Artemis Sacantanis, Peter Jolesch
Szenographie: Neda Loncarevic
Licht: Rainer Ludwig
Sound Montage: Jasmine Morand, Patrick Conus

Joan Clevillé Dance (UK)

Plan B for Utopia

FR 23.11.2018
19:30 Uhr
60′
Stückeinführung

Joan Clevillé leitet einen Workshop für Neugierige gleich vor der Vorstellung.

Foto: Nicole Guarino

 

„Du hast einen Plan und dann hast du keinen. Du hast einen Traum und dann wachst du auf. Du verliebst dich und dann wird dein Herz gebrochen. Die Frage ist: liest du die Scherben auf und versuchst es nochmals?“

„Plan B for Utopia“ ist eine spielerische Tanztheaterarbeit, die den Begriff der Utopie erforscht und die Rolle der Phantasie und der Kreativität als treibende Kraft für Veränderungen in unserem persönlichen und kollektiven Leben untersucht. Durch das Mischen von Tanz, Theater und Geschichtenerzählen schafft das Stück einen intimen Raum, in dem sich Publikum und Darsteller gemeinsam bemühen, die Welt neu zu erfinden.

Das Stück entstand 2015 und wurde seither über 60 Mal aufgeführt.

 

Text & Regie: Joan Clevillé
Choreographie: Joan Clevillé in Zusammenarbeit mit den Tänzern
Performance: Solène Weinachter, John Kendall
Kostüm & Set Design: Matthias Strahm
Licht: Emma Jones
Dramaturgische Beratung: Ella Hickson
Musik: Louis Armstrong, Cliff Edwards, Judy Garland, Gordon Lorenz Orchestra, Willy Mason, MyMy

Tumbleweed (CH/BE)

The Gyre (Premiere)

SO 18.11.2017
18:00 Uhr
45′
Stückeinführung

Foto: Gaëtan Gauthier

ALL THINGS COME, ONE BY ONE
DIVERSE AND ALIKE
WOVEN AND BRANCHED
AND FROM THIS RANGE OF EXISTENCE
NOTHING COULD BE TORN APART

 

Alle Materie ist ständiger Schwingung und Veränderung begriffen. Aus diesem ununterbrochenen Energiefluss entstehen und zerfallen Formen, angetrieben von der dringenden Notwendigkeit zu existieren und zu kommunizieren.

“The Gyre” ist ein Duett, das auf der grundlegenden Mechanik des Gehens basiert.

Um denselben Fixpunkt kreisend verschreiben sich die zwei Performer einem ununterbrochenen Energiefluss und bestreiten so das autarke Räderwerk ihrer Beziehung. Durch Beharrlichkeit und stetiges Fortbewegen entsteht eine präzise und doch zerbrechliche Partitur. Die Konturen ihrer Körper verflechten sich bei jeder Umdrehung und fliessen in der Dämmerung ineinander. Diesem Wechselspiel unterworfen und von einer eindringlichen Tonlandschaft umgeben schlagen die Füsse den Takt, der einzige Anhaltspunkt im zeitlosen Treiben.

 

Konzept & Choreographie: Angela Rabaglio, Micaël Florentz
Tanz & Interpretation: Angela Rabaglio, Micaël Florentz
Licht Design & Dekor: Arnaud Gerniers, Benjamin van Thiel
Ton (originale Komposition): Daniel Perez Hajdu
Outside eye: Dagmar Dachauer

Koproduktion: Dansomètre / Oriental-Vevey CH, Garage29 BE, Wolubilis BE
Residenzpartner: Charleroi Danse BE, de Warande BE, Destelheide BE, Carthago BE, Dance Atelier Reykjavik IS, MMF Slaturhusid IS, The Freezer IS, 
Dampfzentrale CH, Lo Studio CH
Finanzielle Unterstützung durch: Fédération Wallonie – Bruxelles

 

Tumbleweed ist eine aufstrebende Brüsseler Tanzkompanie, die von der Schweizer Choreographin und Tänzerin Angela Rabaglio und dem Franzöischen Choreographen/Tänzer sowie auch Musiker Micaël Florentz gegründet wurde.

Durch zwei verschiedene Wege zur Choreographie gefunden, treffen sich die beiden auf der Ebene der selben künstlerischen Visionen und entwickeln seit 2017 ihre gemeinsame Arbeit. Tumbleweed ist Teil des Pépinière-Programmes von Garage29 in Brüssel, eine Initiative zur Unterstützung aufstrebender Projekte und Künstler. ‘The Gyre’ ist ihre erste Produktion und definiert schon weitgehend ihre choreographischen Interessen und Ambitionen als Tanzcompagnie. Inspiriert hauptsächlich durch ihre gemeinsamen Reisen, der Wissenschaft und der Philosophie, entwickeln sie ihre eigene Bewegungssprache, die sie immer wieder zurück zur Schlichtheit bringt.

Rahel Vonmoos (CH/UK)

to find a place

SA 17.11.2018           
19:30 Uhr
60′
Stückeinführung

Rahel Vonmoos leitet einen Workshop für professionelle Tänzer am SO 18.11.2018 / 16:00 – 17:30 Uhr.

Foto: Antigone Avdi

 

’to find a place’ ist Rahel Vonmoos’ intensive und zugleich subtile Befragung des Themas Dislokation (‘displacement’), ein sowohl altes wie auch sehr aktuelles Thema. In einem mit hängenden Silikonvorhängen strukturierten Raum bewegen sich die vier TänzerInnen und erforschen dabei die physischen, sozialen und emotionalen Aspekte von Displacement, ob freiwillig oder aufgezwungen .

Mit der Verflechtung von Bewegung und Filmprojektionen schafft Rahel Vonmoos eine kraftvolle Collage. Das Imaginationsfeld wird mit einem sprachlichen Klangteppich und mit Audioaufnahmen erweitert. Dabei setzt sich Vonmoos mit Themen wie Ort, Zeit, Alter, Geschichte und Gedächtnis, Identität, Selbstwahrnehmung und Zugehörigkeitsgefühl auseinander und hinterfragt, wie uns diese Themen prägen.

„Rahels Arbeit ist sowohl archetypisch als auch selbstreferentiell, auf eine mutige Art und Weise intim und offenbarend.“ Rosemary Lee, Choreografin.

Choreographie & Video: Rahel Vonmoos
Tanz & Kollaboration: Bernadette Iglich, Helka Kaski, Luke Birch, Samuel Kennedy
Dramaturgie: Martin Hargreaves
Licht: Fay Patterson

„to find a place“ wurde ermöglicht durch: Compass Commission by the The Greenwich Dance & Trinity Laban Partnership und wird unterstützt durch National Lottery, Arts Council England und South East Dance.